Freitag, 18. März 2011

St. Patricks Day - Dublin

Zum diesjährige St. Patricks Day (religiöser Feiertag zu Ehren des bekanntesten irischen Heiligen St. Patrick) bin ich mit 3 weiteren Erasmus Studenten von Bristol nach Dublin geflogen.  Abflug in Bristol war um 6.30 Uhr am Morgen des 17. März, d.h. Aufstehen um 4 Uhr war die erste Herausforderung des Tages. Vom Dubliner Flughafen sind wir mit einem Busshutlle ins Zentrum gefahren, wo die Vorbereitungen für die große Festtagsparade in vollem Gange waren. Nach dem Früstück bei einer amerikanischen Fastfood-Kette haben wir entlang der abgesperrten Haupstraßen eine kleine Runde durch das Stadtzentrum gedreht. An jeder Ecke und in jeder Straße waren Souvenirgeschäften/verkaufsstände aneinander gereiht, an denen in erster Linie grüne Hüte, Schals und irische Flaggen verkauft wurden. Mein "Kostüm" hat sich dabei auf einen grünen Pullover und grüne Schminke im Gesicht beschränkt. Faszinierend ist, dass sich jeder, ob Tourist oder Dubliner, die Mühe macht eine Art von Verkleidung zu prästentieren. Nach dem Rundgang haben wir für ca. 2 Stunden auf den Beginn des etwa einstündigen Umzugs gewartet. Dieser war wirklich beeindruckend, ein Wechsel von Marschkappellen und künstlerischen Darstellungen. Danach ging es direkt ins erste Pub um bei Livemusik und Getränkepreise von 5 Euro + für eine Pint den St. Patricks Day zu feiern. Obwohl es in Dublin eine öffentliches Trinkverbot für diesen Tag gab, wurde dieses nicht SO strikt eingehalten. D.h. ab 4 Uhr nachmittags, sobald Geschäfte im Zentrum alkoholische Getränke verkaufen durften, mischten sich Einheimische und Touristen trinkend in den Straßen mit der größten Pubdichte. Wir sind also den Nachmittag über von Pub zu Pub gezogen und letztendlich in einen Club gegangen, um mit den Iren den Tag ausklingen zu lassen.  Um 3 Uhr morgens ging es dann für eine Stunde zu McDonald und dann in die Rezeptionshalle eines Hostels, um die Zeit bis zur Abfahrt unseres Busshuttles (5 Uhr) im Halbschlaf zu überbrücken. Gegen 10 Uhr bin ich wieder im Zentrum von Bristol gewesen, habe geduscht und bin in eine Vorlesung gegangen. Anschließend habe ich Mittagessen und von 13 bis 14 Uhr ein Konzert meines Mitbewohners besucht. Nach mehr als 30 Stunden ohne Schlaf, war dann Erholung angesagt.
Alles in allem lief der St. Patricks Day recht zivilsiert ab, zumindest habe ich nichts Gegenteiliges mitbekommen. Ein einmaliges Erlebnis!


zentrale O'Conell Street


Dublin Castle















Donnerstag, 10. März 2011

London (2)

Mit Verstärkung durch Besuch aus Deutschland habe ich zum zweiten Mal London besucht. Dieses Mal ein bisschen abseits von den ganz klassischen Touristenpfaden haben wir die Docklands, d.h. das ehemalige Hafenviertel von London, das mittlerweile diversen Bankzentralen Platz gemacht hat, besichtigt. Nach dem Durchqueren der Docklands sind wir zum reizvollen Greenwich Village gelaufen, um beim Royal Observatory auf dem Null Meridian zu posieren.





Docklands


Docklands

Docklands

Docklands

Docklands

Royal Observatory - Greenwich Village

Null Meridian

Montag, 28. Februar 2011

Yorkshire - Three Peaks Challenge

Vergangenes Wochenende ging es mit der Expedition Society nach Yorkshire, um die sogenannte Three Peaks Challenge zu absolvieren: Drei Gipfel (Phen-y-ghent, Whernside and Ingleborough), 24 Meilen (40 km) und 1600 Höhenmeter innerhalb von 12 Stunden. Wir sind in kleinen Gruppen vor 7 Uhr morgens gestartet und in dichtem Nebel zum Phen-y-ghent aufgestiegen. Streckenweise joggend, müde und mit durchweichten Schuhen aufgrund der zahlreichen Pfützen, Wasserläufe und knietiefen sumpfigen Stellen ging es dann auf zum zweiten Gipfel. Von dort aus bei Sonnenschein hinab ins Tal und auf zur letzten Herausforderung. Vom Ingleborough sind wir anschließend bei zwischenzeitlichem Hagel zu unserem Ausgangsort zurückgejoggt: Zeit 8 h 40 min.
Insgesamt ein Tag voller Wetterextreme: Nebel, Regen, Hagel und SONNENSCHEIN!!!
An alle möglichen Aspiranten: Ich kann Joggingschuhe/Jogginghose als Ausrüstung nur empfehlen; es wird eh alles irgendwann nass, aber man hat wenigstens leicht Ausrüstung.
Nach diesem anstrengen Samstag stand am Sonntag nur ein bisschen Klettern bei Malhalm Cave, Malhamdale auf  dem Programm. Hauptsache nicht mehr weit laufen müssen.... :p

Gipfel des Phen-y-ghent

Lunch





Viadukt vor Whernside

Ingleborough


Gipfel des Ingleborough

Finisher


Malhalm Cave




Dienstag, 22. Februar 2011

Navigation Course

Letzten Sonntag habe ich an einem Navigationkurs der Expedition Society teilgenommen. Das heißt den ganzen Sonntagvormittag- und nachmittag im Nationalpark Brecon Beacons die Grundlagen der Karten- und Kompassnavigation erlernen. Zum Glück war es zeitweise recht neblig, was ideale Lernbedingungen für uns darstellte. Die Ziele, die wir meistens anpeilten, waren Karsttrichter, von denen die Landschaft dort geradezu übersäht ist. Nach dem Abendessen auf einer Hütte standen noch drei Stunden Nachtnavigation auf dem Programm. Schon faszinierend wie präzise man sich nur mit Kompass und Karte ausgerüstet bei Nacht fortbewegen kann...

Flugzeug am Parkplatz - wieso?!